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Auf den Spuren der Häuptlinge

5. Tag, Donnerstag 02. Juli 2015: 11:00 Uhr - Beim frühstück beschließen die vier Freilenzer einen Abstecher in das ehemalige Häuptlingsstädtchen Dornum zu machen.

Dornum war im Mittelalter eine Häuptlingsresidenz und nannte sich deshalb Herrlichkeit (herrschen). Doch diese Zeit ist längst vorbei, ein barockes Wasserschloss, die mittelalterliche Beningaburg und eine wunderschön ausgestattete Kirche zeugen noch heute von dieser Zeit.

 

Rundgang durch Dornum - Immer den Schildern nach

Durch die lauschigen, stillen Gassen bummeln und in den kleinen Kunsthandwerkerläden einkaufen ist ein wahres Freilenzervergnügen. Wer sich für die geschichtlichen Hintergründe Dornums interessiert, der niummt sich am Parkplatz Casper-Cramer Huus einfach den Flyer "Rundgang durch Dornum" und folgt der entsprechenden Beschilderung. In dem kleinen Flyer aber auch an den Bauten selbst wrid ausführlich auf deren Geschichte eingegangen.

Oskar und Jakob gefällt natürlich das prachtvolle Wasserschloss und die Häuptlingsgruft in der St.-Bartholomäuskirche am besten. "Ob in einem der Särge wohl ein Schatz vergraben ist," fragen sich Jakob und Oskar. Auch am Schloß wurde von den zwei Jungs so manche kleine Geheimtür entdeckt, die vielleicht, nein bestimmt! einen Schatz verbirgt. 

13:30 Uhr - Zeit für ein leckeres Eis auf dem historischen Marktplatz und dann geht's weiter zur Bockwindmühle. Hier warten sehr nette freiwillige Müller auf die vier.

Mühle, Mühle mahle mir ...

Die Besichtigung der Bockwindmühle in Dornum steht jetzt auf dem Plan. Staunend stehen unsere vier Freilenzer am Nachmittag vor der einzigen noch erhaltenen Ständermühle in Ostfriesland. Doch bevor es in die Mühle geht, gibt es erst einmal eine kleine, sehr willkommene Stärkung mit echtem Ostfriesentee und Krintstuut mit Botter un Kees (Rosinenbrot mit Butter und Käse). Jetzt wissen die Vier, wie die Ostfriesen ihren Tee zubereiten und am liebsten trinken: 

Die Ostfriesische Teezeremonie

Erst den Kluntje in die Tasse, dann den Tee aufgießen (das knistert so schön), anschließend die Sahne vorsichtig mit einem speziell geformten Sahnelöffel von links nach rechts darüber legen. Gar nicht so einfach! Schließlich soll die Sahne auf dem Tee eine schöne Blume bzw. ein Wulkje bilden. Aber bei der zweiten Tasse Tee klappt es dann vorbildlich. Ach ja, und umgerührt wird der Tee nicht!

Korn mahlen ist sooo schön

Nach drei anregenden Tassen Tee (drei ist Ostfriesenrecht) geht es endlich die Treppen hoch in die Mühle. Hier knarzt das alte Holz, die Mühlenflügel drehen sich sachte im Wind. Den zwei Jungs macht das Mehl mahlen natürlich am meisten Spaß. Tanja und Jürgen erfahren von den freiwilligen Müllern Wilhelm Broeksmidt  und Michael Röthling, wie das Korn in alten Zeiten gemahlen wurde.

Der Film

Auch das Erlebnis unserer Freilenzer-Familie in der Bockwindmühle haben wir in einem kleinen Film festgehalten. Schaut hier: Freilenzen im Dornumerland - In der Bockwindmühle

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Historische Erlebnisführung

Von Häuptlingen, Burgfräulein, Piraten und den letzten Dornumer Hexen erzählen unsere Gästeführerinnen während ihrer historischen Erlebnisführung durch Dornum.

Häuptlingsgruft

Acht Särge sind in der Häuptlingsgruft der St.-Bartholomäuskirche ausgestellt. Aber auch die Kirche selbst mit der weltberühmten van-Holy-Orgel ist einen Besuch wert. 

Bockwindmühle Dornum

Sie ist die einzige erhaltene Bockwindmühle Ostfrieslands. Die "freiwilligen Müller" von Dornum zeigen gerne, wie sie funktioniert und erzählen ut olle Tieden. 

Ulrike Heyken, Butenostfriesin, München

„Mein Lieblingsplatz ist der SeeparkWest mit seinen lauschigen Ecken und den Bootsstegen, die zum Verweilen einladen. “

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