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21.09.2017

Regenwetter ist Museumswetter

Ein Tag in Emden

Die Regentropfen prasseln gegen die Scheibe oder der Himmel ist einfach nur grau und das im Urlaub! Das Wetter kann man leider nicht beeinflussen aber was man daraus macht schon!

„Regenwetter ist Museumswetter!“ und ab geht’s! Wenn man an der Nordseeküste ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch in die ca. 60 Autominuten entfernte Stadt Emden. Vielleicht kennt ihr da den Komiker Otto Waalkes der ursprünglich aus Emden kommt. Allein die Autofahrt war sehr spannend. Man lernt Ostfriesland auch im Inland kennen und kommt tatsächlich an der „Schiefsten“ Kirche der Welt in Suurhusen vorbei. (Schiefer als der schiefe Turm von Pisa!)

Kunsthalle mit neuer Ausstellung!

Meine erste Station in Emden war die Kunsthalle, denn dort gab es die letzten Monate eine Ausstellung mit Kunstwerken von Maxim Kantor und die wollte ich mir nicht entgehen lassen, sie heißt  „das neue Bestiarium“. Leider ist diese nun vorbei aber ab dem 13.05 bis zum 05.11.2017 gibt es dort die Ausstellung "Your Story Geschichten von Flucht und Migration."  

Dort geht es um das Thema Migration in Emden einer "Reformationsstadt Europas". Die Ausstellung stellt die individuellen Geschichten der Flucht und Migration in moderner und zeitgenössischer Kunst dar. Es dreht sich alles um die Werke von Max Beckmann, Lyonel Feininger und diversen zeitgenössischen Künstlern.

Für mich war die Kunsthalle eine total neue Erfahrung, da ich noch nie ein großer Fan von derartigem war. Ich habe mich auf die Kunstwerke eingelassen und mit den Hintergründen beschäftigt, so bekommt jedes Bild seine eigene Geschichte und man erkennt den Sinn dahinter. Jeder Raum hat seine eigene Atmosphäre und man kann sich in Ruhe alles ansehen.

Raus aus dem Museum rein in die Stadt!

Weiter geht's...Wer dann etwas mehr Action möchte, braucht nur einmal die Straße zu überqueren und ist schon in der Innenstadt von Emden. Shopping und Co. sind perfekt für kältere und graue Tage. Emden ist recht beschaulich und bietet dennoch viel. Für einen Kaffee oder Tee zwischendurch kann man im Grand Café am Stadtgarten mit Blick auf den Binnenhafen einkehren.

Den Tipp habe ich von einer wasch echten Emderin bekommen die mir über den Weg gelaufen ist. Sie hat mich außerdem auf das Landesmuseum aufmerksam gemacht. Also bin ich spontan noch dorthin gegangen und es hat sich mehr als gelohnt. Mein absolutes Highlight war der 5 Stock, den man bequem mit einem Fahrstuhl erreicht. Dort ist der Glockenturm des Gebäudes von dem aus man einen atemberaubenden Blick über ganz Emden, bis hin zum Hafen hat. (siehe Bilder) Um 1 Uhr fing tatsächlich das Glockenspiel an bei dem ich mich erst  total erschrocken habe.

Nachdem ich mir auch hier die Ausstellung von Deichbau in Ostfriesland über die Moorleiche von Bernuthsfeld bis hin zur Emder Rüstungskammer angesehen habe bin ich noch einmal den Binnenhafen entlang gelaufen und habe mich dann auf den Weg zurück nach Dornumersiel gemacht.

Emden ist wirklich schön und auf jeden Fall einen Besuch wert wenn man mehr erleben möchte an grauen, nassen und kalten Tagen. 

Bit annermol

Imke Janßen


Habt ihr auch Urlaubsfotos aus dem Dornumerland? Dann freue ich mich auf ein Bild von euch mit dem Hashtag #Freilenzen auf Instagram oder Facebook zu finden.