Mit Harfe und Cello von Johann Sebastian Bach bis Arvo Pärt
Am 21. November tun sich im Rittersaal des Wasserschlosses zu Dornum große Dinge. Es treten auf die Harfenistin Serafina Jaffé und der Cellist Jeremias Fliedl. Dass sie uns, den Bürgerverein, dass sie Dornum und unser hiesiges Publikum beehren, versteht sich mitnichten von selbst. Sie hätten es nicht nötig, denn musikalisch sind sie in der ganzen Welt zuhause. Wir fühlen uns geschmeichelt und wagen mit ihnen einen Ausflug in die musikalische Hochkultur.
Serafina Jaffé, Jahrgang 1998, entstammt einer Musikerfamilie, begann mit acht Jahren, Cello zu spielen, fühlte sich aber doch mehr zur Harfe hingezogen, zu der sie mit zwölf Jahren wechselte. Schon zwei Jahre später wurde sie als Solistin zum Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) eingeladen, und weitere zwei Jahre später gewann sie ihren ersten Harfen-Wettbewerb – ein Preis, dem seitdem etliche weitere folgten.
Sie studierte ihr Instrument bei namhaften Lehrern und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Schon währenddessen und seither trat sie bei einer Vielzahl von Konzerten etwa in Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Italien und Lettland auf. Des Weiteren ist sie Mitbegründerin des Kammermusikfestes Oberlausitz in Sachsen und Mitglied des Wiener Jeunesse Orchesters. Außerdem spielt sie sehr regelmäßig Duo-Konzerte mit ihrem Vater, dem Cellisten Ramón Jaffé. Vater und Tochter traten vor zwei Jahren auch in der Elbphilharmonie auf.
Jeremias Fliedl, Jahrgang 1999, ist trotz seiner jungen Jahre einer der führenden Cellisten
Österreichs. Auch er entstammt einer künstlerisch-musikalischen Familie. Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Cellospiel. Seinen ersten Unterricht erhielt er am Kärntner Landes-konservatorium, ehe er mit 14 in der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufgenommen wurde. Nach seinem Abitur wechselte er ans Mozarteum Salzburg, anschließend folgte ein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater München.
Er trat auf renommierten Festivals und Veranstaltungsorten auf, darunter, um nur drei zu nennen, die Salzburger Festspiele, das Lake District Summer Music Festival und das Grach-tenfestival Amsterdam. Als Solist arbeitete er dabei u.a. mit dem Orchestre National de Lyon, den Brüsseler Philharmonikern, dem Orchester Sinfonica di Milano und dem Münchner Kammerorchester zusammen.
2024 veröffentlichte er sein Debütalbum Transformation, das von Kritikern hochgelobt wurde: »technisch brillant und mit erstaunlicher musikalischer Reife« (Concerti), »fesselnd« (Salzburger Nachrichten), »soulful expression, marvellous legato« (Klassik). Das Album wurde mit dem Württemberg Chamber Orchestra Heilbronn unter Emmanuel Tjeknavorian aufgenommen und vom Label Berlin Classics veröffentlicht.
Seit 2022 spielt Jeremias Fliedl ein Cello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1693, das ihm privat ausgeliehen wird.
Die Vorstellung findet statt am 21. November 2026. Sie beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr.
Karten im Vorverkauf gibt es im Kundenzentrum des Ostfriesischen Kuriers, Neuer Weg 33 in Norden, 04931 – 99 59 170.
Oder Sie reservieren sie bei Klaus Gabbert ( klausgabbert@posteo.de , 04933 – 99 26 076) bzw. bei Mario Kortner ( kortnerkatzen@gmx.de , 0151 – 51 52 56 54).
Der Eintritt kostet 25,00 Euro.
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Preisinformationen
- 25,00
Karten im Vorverkauf gibt es im Kundenzentrum des Ostfriesischen Kuriers, Neuer Weg 33 in Norden, 04931 – 99 59 170.
Oder Sie reservieren sie bei Klaus Gabbert (klausgabbert@posteo.de, 04933 – 99 26 076) bzw. bei Mario Kortner (kortnerkatzen@gmx.de, 0151 – 51 52 56 54). Autor:in
Ostfriesland Tourismus GmbH
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