Kirchenland Ostfriesland
Wer durch Dornum und die umliegenden Dörfer fährt, entdeckt sie schon von weitem: historische Kirchen auf hohen Warften, oft mit freistehenden Glockentürmen. Seit Jahrhunderten prägen sie das Bild der ostfriesischen Landschaft und sind bis heute fester Bestandteil der Orte.
Die meisten Kirchen entstanden bereits im 13. Jahrhundert. Gebaut wurden sie aus den für Ostfriesland typischen roten Backsteinen im sogenannten Klosterformat. Da die Kirchen auf künstlich aufgeschütteten Warften errichtet wurden, entstanden die Glockentürme häufig in einigem Abstand zum Kirchenschiff. So konnten Schäden durch ein mögliches Absacken des Untergrunds besser vermieden werden.
Jede Kirche erzählt ihre eigene Geschichte. Gemeinsam haben sie jedoch eines: Sie sind Orte der Ruhe, der Begegnung und lebendige Zeugnisse der ostfriesischen Kulturgeschichte.
